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»Revolution ist kein Deckensticken« | Drucken |
Artikel - Kurzmeldungen
RAF

"Listen - Discuss & Act!" November:

Wir, Antifa-Cottbus veranstalten am 26. November 2009, um 19 Uhr, im QuasiMono einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Begriff der Revolution und seiner aktuellen Bedeutung in der Gesellschaft. Auf einer Textgrundlage von Ulrike Meinhof, soll das Thema Revolution im öffentlichen Bewusstsein wieder mit politischen Inhalten gefüllt und als möglichen Weg zur Überwindung der herrschenden Verhältnisse angeboten werden.

 

Wer heutzutage von Revolution spricht, meint meist den technischen oder wirtschaftlichen Fortschritt. Aus dem Kontext gerissen und für Werbezwecke missbraucht, scheint der Begriff seine politische Bedeutung verloren zu haben. Dass es bei Revolution im ursprünglichen um einen radikalen gesellschaftlichen Umsturz der herrschenden Verhältnisse geht, soll innerhalb der Veranstaltung deutlich hervorgehoben werden.

So abstrakte wie die Revolution selber und ihrer unterschiedlichsten Umsetzung in der Geschichte, so vielfältig soll auch das Themenspektrum am Veranstaltungsabend werden. Neben der historischen Beleuchtung des Begriffes, sollen auch kontroverse Thesen von Ulrike Meinhof zum Thema vorgestellt und diskutiert werden. Sie sagt: „Wirft man einen Stein, dann ist das eine Straftat, wirft man viel Steine, dann ist das eine politische Aktion.“ Damit wird bereits deutlich, dass auch über die Art und Weise, sowie die Anwendung der Mittel zur Umsetzung einer Revolution gesprochen werden soll. Ist Gewaltanwendung ein legitimes Mittel? Kann es eine friedliche Revolution geben?

Der Vortrag wird im Rahmen der antifaschistischen Vortragsreihe „Listen, Discuss & Act!“ veranstaltet, welche jeweils am letzten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr im QuasiMono statt findet.