Am Montag, dem 15. Februar 2010 wollen Nazis, ausgehend vom Hauptbahnhof, durch Cottbus marschieren, um den "deutschen" Opfern der Bombardierung 1945 zu gedenken.
Aber nicht mit uns. Wir werden uns das nicht gefallen lassen.
Die Nazis verfälschen nicht nur die Geschichtsschreibung in Cottbus, in der Täter zu Opfern gemacht werden, sondern knüpfen auch an eine bundesweite Gedenkkultur in ganz Deutschland an. Erinnert sei nur an den europaweit größten Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden. Dort wird mensch dieses Jahr versuchen den Aufmarsch zu verhindern, was mithilfe eines sehr großen Bündnisses auch gelingen kann.
Auch in Cottbus, werden wir uns den Nazis geschlossen entgegen stellen. Daher kommt alle am 15. Februar nach Cottbus und unterstützt den antifaschistischen Kampf gegen Nazis.
1945 kehrte das was von deutschem Boden ausging zu seinem Ausgangspunkt zurück. Cottbus war seiner Zeit ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Munitionstransporte und insofern ein strategisches Ziel. Deswegen bombardierten die Alliierten am 15. Februar ´45 den Bahnhof und Fabrikanlagen in der Cottbuser Südstadt.
Heute, 65 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft, wollen die Neonazis dem Schrecken und der Vernichtung gedenken, welchen die Nationalsozialisten verursacht haben. Sie planen einen Demonstrationszug und mehrere Kundgebungen um diesen Verbrechen zu gedenken. Dabei verhöhnen sie das Leid der Opfer auf der ganzen Welt!
Doch nicht mit uns und nicht in unserer Stadt! Am 15. Februar 2010 nach Cottbus!
Den Naziaufmarsch VERHINDERN! GEMEINSAM und ENTSCHLOSSEN!
Update: Antifa Kundgebung: Wendeschleife / ThiemStr. ab 18 Uhr
Wir haben es geschafft und die Zelle 79 ist renoviert. Daher ist ab sofort auch der Antifa-Soli-Tresen (ehemals: Headshot Tresen) wieder geöffnet. Wöchentlich könnt ihr am Donnerstag ab 21 Uhr kostenlos kickern, Spieleabende veranstalten, einfach gemütlich miteinander quatschen und nebenher ein leckeres Getränk zu euch nehmen. Die Einnahmen werden antifaschistischen Projekten, wie z.B. der Vokü oder für Flyer- und Aufkleberdrucke verwendet. Außerdem gibt es nun auch eine kleine Kostenlos-Ecke, in der ihr z.B. Klamotten findet, welche ihr einfach mitnehmen könnt, wenn sie euch passen und gefallen. Und nicht zu vergessen ist unser Info-Laden „WildOst“, welcher ebenfalls in neuer Etage und neuem Schick erstrahlt und ebenfalls jeden Donnerstag auf euren Besuch wartet. Hier könnt ihr in Büchern schmöckern und diese Ausleihen oder euch die aktuellsten antifaschistischen Zeitschriften besorgen.
Also... wir sehen uns dann am Donnerstag ab 20 Uhr in der Zelle 79. Los geht es dieses Jahr am 07. Januar.
Am Ort der Geschichte. Entschlossen entgegenstellen – gemeinsam blockieren! Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar 2010 dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren! In dem bundesweiten Bündnis No pasarán! haben sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen zusammengeschlossen, um dem jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsch endlich ein Ende zu bereiten.
MitarbeiterInnen des Verfassungsschutz in Brandenburg sprechen gezielt Leute an.
Am Mittwoch, dem 9. Dezember 2009 wurde eine Schülerin an einer Straßenbahnhaltestelle in Cottbus von einem Mitarbeiter des Verfassungsschutz (VS) mit Namen angesprochen. Dies ist bereits der zweite Vorfall innerhalb weniger Wochen in der Region Forst und Cottbus, wo MitarbeiterInnen des Verfassungsschutz in Brandenburg anscheinend gezielt Personen auf der Straße angesprochen haben. Durch direkte namentliche Kontaktaufnahme und genauem Wissen über persönliche und politische Sachverhalte der Angesprochenen, versucht der VS Kontaktpersonen aus der „links-autonomen Szene“ zu finden. Das Anliegen ist es, Strukturen des „Szene“ aufzudecken und Hintergründe dieser zu ermitteln.
„Chaoten“, „Schwarzer Block“, „Steineschmeißer“ - das sind Beschreibungen, die in den Medien als Synonym für Autonome, Radikale und besonders für „Die Antifa“ genutzt werden. Inhaltlich losgelöst werden oftmals nur Bilder gezeigt, die geeignet sind, um Klischees, zu (re-) produzieren. Doch Wer oder Was ist das denn „Die Antifa“ und: Was wollen die eigentlich?
Wir, Antifa-Cottbus veranstalten am 26. November 2009, um 19 Uhr, im QuasiMono einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Begriff der Revolution und seiner aktuellen Bedeutung in der Gesellschaft. Auf einer Textgrundlage von Ulrike Meinhof, soll das Thema Revolution im öffentlichen Bewusstsein wieder mit politischen Inhalten gefüllt und als möglichen Weg zur Überwindung der herrschenden Verhältnisse angeboten werden.
Wir laden dich ein mit uns gemeinsam einzusteigen in diesen Klassiker der Kapitalismuskritik. Wir wollen uns auf die Suche machen nach einer Erklärung für die nach wie vor tiefgreifenden sozialen Spaltungen im globalen Kapitalismus und seine permanente Krisenanfälligkeit. Mit der Idee eines „Kapital-Lesekreis“ schließen wir an eine Tradition an, die ihren Ursprung Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre hat. Das Projekt wird von der Antifa Cottbus angestoßen und getragen, es soll aber nicht auf uns beschränkt sein. Wir wollen mit allen, die daran interessiert sind, einen Diskussionsraum schaffen, der Platz lässt für verschiedene Interpretationen und „Marxismen“. Kapitalismus verstehen, konfrontieren, überwinden!